E-Rechnung für Handwerker – so einfach geht’s

Zuletzt aktualisiert: April 2026

Als Handwerksbetrieb müssen Sie bald E-Rechnungen versenden. Erfahren Sie, wie Sie Ihre bestehenden Rechnungen ganz einfach in gesetzeskonforme ZUGFeRD-E-Rechnungen umwandeln – ohne Ihr Handwerkerprogramm zu wechseln.

Die Situation: Rechnungen im Handwerk

Handwerksbetriebe erstellen ihre Rechnungen auf unterschiedlichste Weise. Manche nutzen spezialisierte Handwerkersoftware wie TopKontor, Streit V.1 oder Sage Handwerk. Andere arbeiten mit einfacheren Lösungen: Word-Vorlagen, Excel-Tabellen oder universelle Rechnungsprogramme, die am Ende ein PDF erzeugen. Wieder andere haben individuelle Vorlagen, die seit Jahren bewährt funktionieren.

Egal wie Ihre Rechnung entsteht – am Ende steht fast immer ein PDF, das Sie per E-Mail an den Kunden senden oder ausdrucken. Genau hier setzt InvoiceConvert an: Ihr bestehendes PDF wird zur E-Rechnung. Ohne Systemwechsel, ohne Einarbeitung, ohne Mehrkosten für eine komplett neue Softwarelandschaft.

E-Rechnungspflicht: Die Fristen für Handwerksbetriebe

Die E-Rechnungspflicht betrifft alle Handwerksbetriebe, die B2B-Rechnungen ausstellen – also Rechnungen an andere Unternehmen, Hausverwaltungen, Kommunen oder gewerbliche Auftraggeber. Die Fristen im Überblick:

Datum Was gilt?
Seit 01.01.2025 Alle Betriebe müssen E-Rechnungen empfangen können
Ab 01.01.2027 Betriebe mit >800.000 € Vorjahresumsatz müssen E-Rechnungen versenden
Ab 01.01.2028 Alle Handwerksbetriebe müssen E-Rechnungen im B2B-Bereich versenden

Wichtig: Rechnungen an Privatkunden (B2C) sind von der Pflicht ausgenommen. Wenn Sie als Elektriker eine Steckdose bei einer Privatperson installieren, können Sie weiterhin eine ganz normale Rechnung stellen. Die E-Rechnungspflicht gilt nur für Geschäfte zwischen Unternehmen.

Praxisbeispiel: So funktioniert es für Handwerker

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Thomas ist Elektromeister und führt einen Betrieb mit drei Gesellen. Er hat einen Auftrag für ein mittelständisches Unternehmen ausgeführt – eine Elektroinstallation in einem neuen Bürogebäude. Nun muss er die Schlussrechnung stellen.

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Rechnung wie gewohnt erstellen

Thomas erstellt seine Rechnung in seinem Handwerkerprogramm – mit allen Positionen, Stundennachweisen und Materialkosten. Er exportiert das Ergebnis als PDF.

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PDF bei InvoiceConvert hochladen

Thomas öffnet InvoiceConvert im Browser und lädt sein PDF hoch. Die KI erkennt automatisch alle Rechnungsdaten: Rechnungsnummer, Kunden-Adresse, jede einzelne Position, Steuersätze und den Gesamtbetrag.

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ZUGFeRD-Datei herunterladen und versenden

Nach wenigen Sekunden ist die gesetzeskonforme ZUGFeRD-E-Rechnung fertig. Thomas lädt sie herunter und sendet sie per E-Mail an das Unternehmen. Fertig – die Pflicht ist erfüllt.

Ein weiteres Beispiel: Maria ist Schreinermeisterin und schreibt ihre Rechnungen in Word mit einer eigenen Vorlage. Auch für sie funktioniert der Ablauf identisch – Word-Vorlage ausfüllen, als PDF speichern, bei InvoiceConvert hochladen, fertige E-Rechnung herunterladen.

Sammelupload für größere Betriebe

Größere Handwerksbetriebe mit vielen Rechnungen pro Monat profitieren vom Sammelupload: Laden Sie mehrere PDF-Rechnungen auf einmal hoch und lassen Sie alle gleichzeitig konvertieren. Das spart Zeit und ist besonders praktisch am Monatsende, wenn viele Schlussrechnungen auf einmal verschickt werden müssen. Die Business- und Enterprise-Tarife bieten höhere Kontingente für genau diesen Anwendungsfall.

Kostenvergleich: InvoiceConvert vs. neue Handwerkersoftware

Viele Handwerker stehen vor der Frage: Soll ich meine bestehende Software wechseln oder ergänzen? Ein Vergleich zeigt die Unterschiede:

Kriterium Neue Software InvoiceConvert
Kosten 20–80 €/Monat Ab 0 € (5 Rechnungen/Monat gratis)
Einarbeitung Wochen bis Monate Sofort nutzbar
Bestehender Workflow Muss angepasst werden Bleibt unverändert
Datenmigration Aufwendig Nicht nötig
E-Rechnung Integriert (wenn unterstützt) ZUGFeRD EN 16931-konform

Für viele Handwerksbetriebe ist InvoiceConvert die pragmatische Lösung: kein Softwarewechsel, keine Einarbeitung, keine laufenden Kosten bei geringem Rechnungsvolumen. Erst wenn Ihr Betrieb wächst und mehr Rechnungen anfallen, steigen Sie auf einen der günstigen Bezahltarife um.

Weiterführende Informationen

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